Fachakademie Zwiesel auf Entdeckungsreise in Lissabon – Multikulti gemischt mit Charme vergangener Zeiten

Lissabon

Das Wahlfach „Fremdes entdecken – Europa kennenlernen“ führte die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik dieses Jahr nach Portugal. Hier wartete Lissabon, die „Schöne am Tejo“ darauf entdeckt zu werden. 

Nach langer Anreise wurde das Ziel erreicht, und das begrüße die Studierenden und die sie begleitenden Lehrer Andrea Feitz, Elke Ohland und Oskar Heindl mit blauem Himmel und Sonnenschein! Da fiel es nicht schwer sich am Tejo sitzend mit einer kleinen Brotzeit, Gesang, Ukuleleklängen und privaten Gesprächen die Wartezeit bis zum Bezug der Zimmer im Hostel zu vertreiben. Danach brach die Reisegruppe zu einem ersten kleinen gemeinsamen Orientierungsrundgang auf. Gleich aber stellte sich heraus, dass Lissabon sehr hügelig ist. 

Der nächste Tag startete mit einem Rundgang durch das Stadtviertel Chiado. Von der Aussichtsterrasse auf dem Elevador de Santa Justa, dem Star unter den vielen Fahrstühlen Lissabons, bot sich ein grandioser Blick über die Baixa, die Unterstadt, die nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 schachbrettartig neu angelegt wurde. Mit der großen Holzkabine des Elevadors wurde diese ganz entspannt erreicht. Nach diesem Erlebnis ging die Reise weiter mit der Straßenbahn zur Burg „Costello de São Jorge“. Die lange Schlange und Wartezeit an der Straßenbahn wurde geduldig ertragen, angesichts des doch recht steilen Anstiegs. Auf der Burg angekommen, wurde im Park das gemeinsame Picknick mit selbst eingekauften regionalen Produkten in entspannter und angenehmer Stimmung eingenommen. Nach der Besichtigung der Burganlage durften sich die Kleingruppen dann selbstständig auf Erkundungstour begeben. Um diese zu erleichtern, wurden alle mit der Lisboa Card ausgestattet, die eine kostenlose Nutzung von Bus, Zug oder der Straßenbahn ermöglicht. 

Der dritte Tag war für Belém reserviert, dem „Mekka der kulturhungrigen Lissabon Besucher“. Der wunderschöne Kreuzgang im Hieronymuskloster entschädigte für die doch recht lange Warteschlange am Eingang. Über die Geschichte dieser Klosteranlage informierte eines der vorbereiteten Referate. Nach dem gemeinsamen Picknick in der Nähe des Seefahrerturms, dem Torre De Belém informierte sich die Gruppe über die Geschichte der portugiesischen Seefahrt und deren Bedeutung für Europa. Einige bestiegen danach den Seefahrerturm. 

Nach einer für manche doch recht kurzen Nacht ging es für alle mit der U-Bahn zum Meeresmuseum Oceanário auf dem Expo-Gelände. Das Meeresmuseum erkundeten die Studierenden nach einem einführenden Referat auf eigene Faust und waren von den riesigen Aquarien und ihren Bewohnern begeistert. Nach dem obligatorischen gemeinsamen Picknick nutzten die Studierenden die freie Zeit für Entdeckungstouren durch Lissabon. 

Am letzten Tag ging es an den Atlantik in den kleinen Badeort Cascais. Dort gestalteten die Studierenden zum Ausklang der Reise eine Andacht. Zwei interessante Referate und eine Stärkung später stand noch ein wenig freie Zeit am Strand zur Verfügung, ehe die Gruppe ihre lange Reise nach Hause antrat. Mitten in der Nacht landete die Reisegrupe wieder auf bayerischem Boden. Müde, aber voll von neuen Eindrücken, begeistert von einem für viele bis dato unbekannten Land und mit ein wenig „Saudade“ (Sehnsucht) darüber, dass die Woche wie im Flug vergangen war, wurde am frühen Morgen mit dem Bus wieder Zwiesel erreicht.